Sport bedeutet Gemeinschaft – auch die Werbung setzt immer mehr auch auf Miteinander

Gemeinschaft erfordert Regeln und ein faires Miteinander. Aus dem Bereich des Sports kennt man dies. Ein Foul oder Fehltritt wird mit einer entsprechenden Sanktion geahndet. Auch im Bereich Internet sollte ein Faires und Konstruktives Miteinander eigentlich selbstverständlich und an der Tagesordnung sein. Diskussionen um Datenschutz, Datenklau und moralische Verfehlungen sind jedoch an der Tagesordnung. Die Politik diskutiert derzeit die Themenfelder des Urheber-, Leistungs- und Nutzungsrechts. Speziell große Verlage wollen hier Rechtsgrundlagen für sich verbuchen, die teilweise den eigentlichen Urhebern – den freien Journalisten – die Vermarktung der eigenen Person deutlich erschweren. Gemeinschaften wie www.my-follow.com sind dafür unglaublich gut geeignet.

Es hat Jahre gedauert, bis viele das Potential des Online erkannt haben. Inzwischen ist daraus jedoch ein ‘hauen und stechen’ geworden. Bei entsprechenden Neuregelungen in Gesetzesform sollte in jedem Fall auch darauf geachtet werden, dass die Schieflage nicht noch weiter ausgeweitet wird. Denn faktisch sieht das Vorhaben der Groß-Verlage vor, dass die nicht private Nutzung von Informationen kostenpflicht werden soll. Nur: diese Informationen wurden letztlich von Journalisten (häufig auch Freiberufler) recherchiert und verfasst und vom Grundgedanken her nur für die Nutzung in der Zeitung einmalig zur Verfügung gestellt und vergütet. Die Verlage versuchen jedoch, für ein immer minimaler ausfallendes Honorar die kompleten Voll-Rechte für jegliche Nutzung zu erhalten. Eine Vorgehensweise, die der Zunft der unabhängigen und freien Journalisten faktisch die Lebensgrundlage gefährdet. Die Meinungs- und Pressefreiheit als ein wichtiges Gut könnte dadurch auf nur wenige Groß-Verlage beschränkt werden.

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