Category Archives: Skispringen
IOC stellt München ein gutes Zeugnis aus
München kämpft um die Olympischen Winterspiele 2018. Die bayerische Landeshauptstadt ist einer von drei Bewerbern – neben Bayern treten Frankreich und Südkorea ins Rennen. Pyonchang – der Favorit aus Südkorea – ist dabei aber keineswegs mehr weit voraus. Die Prüfer des Internationalen Olympischen Komites haben allen drei Austragungsorten ein gutes Zeugnis ausgestellt. D.h. die Wettkampfstätten und die Infrastruktur seien dort gut. Rückenwind haben die Organisatoren um Ex-Eiskunstläuferin Katarina Witt auch durch das positive Votum der Garmisch-Partenkirchener Bürger und deren Bürgerbegehren erhalten. Die Bevölkerung dort hat sich am Wochenende mehrheitlich für die Weiterführung der Bewerbung ausgesprochen. Die Entscheidung, wo die Winterspiele sowie die Paralympics 2018 stattfinden werden, findet Anfang Juli 2011 statt. Die Entscheidung treffen über 100 stimmberechtigte Delegierte des IOC.
Mit Michael Uhrmann und Adam Malysz beenden zwei Skispringer ihre Karriere
Michael Uhrmann hat bei den Weltmeisterschaften am Holmenkollen in Oslo von der Großschanze als bester DSV-Springer Rang 6 belegt. Den Sieg holte sich der Österreicher Gregor Schlierenzauer. Hinter ihm platzieren sich Thomas Morgenstern (Österreich) und Simon Amman (Schweiz).
Nachdem der 32 Jahre alte Uhrmann mit dem sechsten Rang als bester Deutscher gewertet wurde, gab der Rastätter bekannt, dass der Teamwettbewerb am Samstag in Oslo sein letzter großer Wettkampf sein werde. Seine Springerkarriere solle sich dem Ende zuneigen. Neben Uhrmann wird auch für den Polen Adam Malysz zum Saisonende beendet sein.
1. Gregor Schlierenzauer (Österreich)
2. Thomas Morgenstern (Österreich)
3. Simon Amman (Schweiz)
6. Michael Uhrmann (Deutschland)
11. Adam Malysz (Polen)
12. Severin Freund (Deutschland)
15. Richard Freitag (Deutschland)
16. Martin Schmitt ( Deutschland)
Weltmeisterschaft in Oslo: die Bilanz der Deutschen ist nicht schlecht
Der traditionelle Holmenkollen in Oslo ist Austragungsort der Nordischen-Ski-Weltmeisterschaft. Speziell die Kombinierer und die Skispringer überraschten dabei mit Leistungen, die man im Vorfeld so gar nicht unbedingt erwarten konnten. Die Kombination der Männer wurde durch einen Doppelsieg von Eric Frenzel und Tino Edelmann (Johannes Rydzek wird Vierter) gekrönt, Die Skispringer gewinnen im Team Bronze, auch die Kombinierer holen fleißig Medaillen im Team. Das aktuelle Highlight war am Mittwoch die Plätze zwei und drei von Johannes Rydzek und Eric Frenzel in der Kombination von der Großschanze.
Nach 15 von 21 Entscheidungen hat das DSV-Team bereits sechsmal Edelmetall gewinnen können: 1 x Gold, 3 x Silber, 2 x Bronze. Klar führend in dieser Wertung sind die Gastgeber aus Norwegen (5, 4, 4), vor Österreich (4, 1, 1) und Schweden (1, 3, 2). Danach folgt bereits das DSV-Team.
Ausstehend sind noch das Skispringen (Großschanze), das Teamspringen der Kombinierer (Großschanze), die Langlaufstaffel der Männer, der Massenstart der Langläuferinnen und Langläufer sowie das Skispringen (Teamwettbewerb von der Großschanze).
Deutsche Skispringer erleben WM-Wiederauferstehung
Nach Silber bei den letzten Olympischen Spielen und einem Debakel bei der letzten Weltmeisterschaft konnten die deutschen Skispringer Martin Schmitt, Michael Neumeyer, Michael Uhrmann und Severin Freund bei der Weltmeisterschaft der Skispringer am Holmenkollen in Oslo erneut eine Medaille gewinnen.
Deutschland lag vor dem letzten Springer Severin Freund bereits mit 18 Punkte hinter den Norwegern, so dass eine Verbesserung auf den Silber-Rang kaum möglich war. Insbesondere, da Tom Hilde auch in einer Top-Verfassung ist. Die Österreicher um Thomas Morgenstern – den Schlussspringer des ÖSV – warenbereits als Favorit angetreten und konnten diese Position letztlich auch behaupten.
Die Medaille war dem deutschen Team trotz eines Sturzes im Aufsprungbereich durch den Schlussspringer Severin Freund nicht mehr zu nehmen.
Endergebnis:
1. Österreich 1025,5
2. Norwegen 1000,5
3. Deutschland 968,2
4. Polen 953,0
6. Japan 931,10
5. Slowenien924,20
7. Tschechien 917,90
8. Finnland 900,50






