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Deutsche Langlauf-Damen in der Staffel immer mit einer Überraschung … Am Holmenkollen mit Rang 5 bei einem klaren Norwegischen Sieg

Seit 2005 haben die deutschen Langlauf-Damen, trainiert von Jochen Behle, in der 4×5-Kilometer-Staffel immer eine Medaille gewinne zu können. Dabei konnte man den kompletten Medaillensatz aus Gold, Silber und Bronze gewinnen. Jeweils zwei Läuferinnen im klassischen und zwei im freien Stil sollen dafür sorgen, das am Ende eine Nation vorne liegt.

Klar favorisiert waren die zuletzt bei Weltmeisterschaften und olympischen Spielen immer siegreichen Norwegerinnen um Marit Björgen, die auch bei ihrer Heim-Weltmeisterschaft am Holmenkollen in Oslo Gold gewinnen möchten. Für das deutsche Team waren in der klassischen Disziplin Startläuferin Stefanie Böhler und Kathrin Zeller am Start. Böhler übergab mit einem Rückstand von 33 Sekunden auf Rang sechs liegend an die Klassik-Kollegin Zeller. Norwegen als Favorit lag in der Zwischenwertung auch nur auf Rang 3.

Über die ersten 10 Kilometer haben die deutschen Damen gekämpft und konnten auf Rang 6 mit einem Zeitrückstand von 43 Sekunden Sekunden auf Norwegen an die Freistilspezialistinnen übergeben. Nach dem Klassikteil lagen die drei nordischen Langlaufnationen Schweden, Finnland an der Spitze des Feldes, dahinter folgten Polen, Slowenen und Deutschland. Die drei ersten Teams sind ebenso knapp zusammen wie die Teams auf den Plätzen 4 bis 6. 

Die Aufgabenstellung für Evi Sachenbacher-Stehle lautete, ihr Rennen zu machen, da man laut Bundestrainer Jochen Behle nichts zu verlieren habe. In der ersten Hälfte ihres Rennens gelang es Sachenbacher-Stehle, bereits zwei Plätze gut zu machen und den Rückstand auf die drittplatzierten Schwedinnen auf 20 Sekunden reduzieren. Man merkte der Läuferin aus Reit im Winkel an, das sie alles gibt, um ihre Schlussläuferin Nicole Fessel aus Annaweiler, für den SC Oberstdorf startend, in eine gute Ausgangsposition zu bringen.

Die Schlussläuferinnen gingen in folgender Reihenfolge ins Rennen: Norwegen mit Marit Björgen lag hier bereits vor Schweden und Finnland (+ 35 Sekunden) und Deutschland (+ 1:08 Minuten). Der Rückstand für Fessel auf eine Medaille ist damit eine halbe Minute, insbesondere da Schweden mit Charlotte Kalla um Edelmetall kämpft. Italien liegt knapp hinter den Deutschen Team. Schlussläuferin Ariana Follis gegen Nicole Fessel: am Ende lag Italien vor Deutschland.

Bereits seit 1999 ist Evi Sachenbacher-Stehle bei allen deutschen Erfolgen in der Staffel mit beteiligt – teilweise als Schlussläuferin machte sie mit gekonnten Schluss-Spurts den Sack im Rennen zu. Für Marit Björgen war dies die 4 Goldmedaille in Oslo. Das Staffelrennen war auch für die Zuschauer und Medienbericherstatter ein absolutes Highligt. Zuschauer waren bereit, bis zu 1000 Euro für eine Eintrittskarte – speziell für das Herren-Staffelrennen – zu bekommen. Die Norweger hoffen hier insbesondere im Herrenteam auf den erfolgreichen Lokalmatador Petter Northug, der jedoch leicht erkältet ist.

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Magdalena Neuner überzeugt in der Mixed-Staffel: Deutschland gewinnt Silber

Russland hat sich bereits mit der ersten Läuferin aus dem Rennen um Gold geschossen. Deutschland dagegen mit Startläuferin Andrea Henkel, die in der Spitzengruppe liegend an Magdalena Neuner übergeben hatte, und der Wallgauerin Neuner konnten den beiden Herren Arnd Pfeiffer und Michael Greis bereits einen Vorsprung von über 30 Sekunden mit ins erste Weltmeisterschaftsrennen der Biathleten übergeben. Khanty Mansiysk in Russland ist dabei speziell für Magdalena Neuner ein gutes Pflaster gewesen. Denn die Biathletin konnte hier 2010 sowie in Östersund 2008 bei den jeweiligen Weltmeister-Titeln in der Mixed-Staffel dabei sein. Mit insgesamt zwei Nachladern (beide durch Andrea Henkel) konnten die Deutschen Damen dabei nicht nur in der Loipe sondern auch am Schießstand überzeugen. Gerade Magadalena Neuner, die voraussichtlich alle Rennen in Russland bestreiten wird, konnte sich hier sehr gut mit der Strecke vertraut machen. Am Streckenrand feuerten die Trainer Fritz Fischer und Rico Gross die deutschen Läufer an, während Mark Kirchner und Uwe Müssiggang am Schießstand die Aktiven beobachteten.

Arnd Pfeifer gegen Ole Einer Björndalen (bisher gewann der Norweger 34 Weltmeisterschafts-Medaillen): der Deutsche konnte mit 25 Sekunden vor dem Norweger und knapp einer Minute vor den Finnen ins Rennen gehen. Die mitfavorisierten gastgebenden Russen liegen beim Wechsel von den Damen auf die Herren bereits drei Minuten hinter den Deutschen. Das Team Österreich konnte mit 2,25 Minuten Rückstand und Platz 9 auf die Herren übergeben. Pfeiffer konnte sich bei seinem ersten Schießen fehlerfrei gegen den Norweger behaupten, der zweimal nachladen musste. Norwegens Spitzenläufer Ole Einer Björndalen konnte  auf die an der Spitze liegenden Deutschen keinen Boden gut machen, Finnland mit Pavel Puurunen liegt weiterhin mit klarem Rückstand von 1:31 Minuten auf Rang drei. Die Schlussläufer um Michael Greis müssen das Rennen letztlich entscheiden. Sein norwegischer Gegner wird Tarje Boe (derzeit Weltcup-Gesamtführender) sein. Schweden und Finnland haben zum jetzigen Zeitpunkt bereits einen Rückstand von 1,45 Minuten. Die beiden skandinavischen Länder kämpften in der Schlussrunde – gleichauf liegend – um die weiteren Medaillen. Die beiden Schlussläufer Boe (22 Jahre) und Greis (34 Jahre) lieferten sich ab dem Liegendschießen ein Kopf-an-Kopf-Rennen, bei dem der Jungstar Boe dem Allgäuer Greis durchaus einiges abverlangte. Um Rang drei geht es in der Renn-Endphase zwischen Schweden und Frankreich, die 1:30 hinter dem Spitzenduo liegen.

Ein Zwischenspurt Boes in der Zwischrunde sowie ein Stehendschießen mit einem Nachlader bescherte den Norwegern am Ende Platz eins, mit 24 Sekunden vor den deutschen Biathleten. Frankreich (+1:16 Minuten) konnte sich am Schießstand die Bronze-Medaillie sichern. Schweden und Italien mit Schlussläufer Lukas Hofer belegten die weiteren Plätze. Russland belegte am Ende etwas enttäuscht den 6. Rang (+3:08 Minuten) vor Österreich mit Christoph Sumann (+3:17) und Finnland.

 Ein Jahr vor der Weltmeisterschaft in Ruhpolding konnte das deutsche Biathlon-Mixed-Team damit eine Medaille gewinnen. Das Ziel für die Heim-WM 2012 in Oberbayern kann damit nur eine neuerliche Spitzenplatzierung sein.

Es zeigte sich, dass das deutsche Team bei diesem hochklassig besetzten Wettkampf gut aufgestellt war. Ingesamt waren 13 der 15 Top-Weltcup-Läuferinnen in der Mixed-Staffel aufgeboten. Eine der beiden nicht gestarteten war beispielsweise Miriam Gössner – bei ihr lag der Nicht-Start aber einfach daran, dass Deutschland nur mit zwei Startern dabei sein konnte.

Schon 2014 in Sotschi könnte der Wettbewerb der Mixedstaffel (Damen laufen 6 Kilometer, Herren 7,5 Kilometer) bereits ein olympischer Wettbewerb sein. Der Grund liegt darin, dass das Rennen sei den Zuschauern sehr populär ist und man damit hohe Einschaltquoten erzielen könne, erklärte eine Sprecherin des Weltverbandes IBU. Um den Wettbewerb einem letzten Check zu unterbreiten, war ein Vertreter des olympischen Komitees in Sibirien. Die Entscheidung für oder gegen eine olympische Mixedstaffel fällt voraussichtlich Anfang April.

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Chanty Mansijsk ein Jahr vor Ruhpolding Austragungsort der Biathlon-WM

Auch die Biathleten starten ihre Welttitelkämpfe. Die Weltmeisterschaften finden derzeit in Russland – Chanty-Mansijsk – statt. Dabei werden Teilnehmer aus 41 Ländern vertreten sein, über 300 Skijäger werden die Rennen absolvieren. Schon mit Beginn der Weltmeisterschaft hat man also bereits den ersten Rekord erzielt. Der russische Ort ist bereits zum zweiten Mal nach 2003 Austragungsort der Titelkämpfe der Biathleten. Zur Orientierung für Biathlon-Fans: Chanty-Mansijsk liegt etwa 2000 Kilometer östlich von Moskau. Aus Deutschland werden 12 Sportler bis zum 13. März an den Start gehen, um möglichst viele der 11 Titel gewinnen zu können. Der erste Wettkampf wird am Donnerstag statt finden – die Mixed Staffel, an der zwei Frauen und zwei Männer teilnehmen werden.

Magdalena Neuner aus Wallgau wieder fit

Der Biathlon-Star aus dem Werdenfelser Land Magdalena Neuner will bei den Weltmeisterschaften angreifen. Fit ist sie nach ihrer Viruserkrankung bereits wieder. In ihrer Karriere wurde Neuner bereits Olympiasiegerin und Weltmeisterin. Siebenmal. Ihr Körper ist durch die Viruserkrankung noch ein wenig geschwächt. Neuners Start bei den Weltmeisterschaften bzw. für einen möglichen Start in der Mixed-Staffel sei jedoch nicht in Gefahr heißt es. Ihr erstes Training am Weltmeisterschaftsort habe sie bereits erfolgreich absolviert.

“Es ist fast wieder normal. Ich glaube nicht, dass die Gefahr einer Absage besteht”, erklärte die Olympiasiegerin und Weltmeisterin Magdalena Neuner in einem kurzen Interview. Das voraussitliche Mixedteam wird bestehen aus Arnd Pfeiffer, Michael Greis, Andrea Henkel und Magdalena Neuner. Ziel ist für das Team die Goldmedaille. Deutschland hat in diesem Wettbewerb den Titel zu verteidigen.

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Bayern als Eldorado für Sportfans

Gerade das bayerische Voralpenland bietet eine Reihe von Möglichkeiten, im Winter Sport zu betreiben. Bundesleistungszentren verschiedenster Sportarten befinden sich im Freistaat, wodurch gerade die Spitzensportler optimale Trainingsbedingungen für den Spitzensport bekommen.

Die Wettkampf- und Veranstaltungsorte in Bayern bieten aber für die Sportfans auch eine Reihe an Sehenswürdigkeiten und kulturellen Möglichkeiten. Museen, Sporteinrichtungen, Hallen- und Freibäder, zahlreiche Hotels und alte Bauten sind in der zumeist katholisch geprägten Region ein Teil des Landschaftsbildes (Foto: Inzell, Oberbayern).

Im Berchtesgadener Land befindet sich beispielsweise in Königssee das Bundesleistungszentrum des Bob-, Skeleton- und Rodelsport. In Inzell sind die Eisschnellläufer mit einem Stützpunkt beheimatet, in Ruhpolding die Biathleten und in Garmisch-Partenkirchen z.B. Skispringen sowie Ski Alpin.

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