Tag Archives: Finnland

Magdalena neuner gegen Kaisa Mäkäräinen: die Wallgauerin holt in der Verfolgung Silber

Knapp geschlagen mit einem Fehler gewann Magdalena Neuner (Wallgau) die Silbermedaille bei der Biathlon-Weltmeisterschaft im Verfolgungsrennen. Der Sieg ging an die Finnin Kaisa Mäkäräinen. Rang 3 belegte Helena Ekholm aus Schweden. Andrea Henkel aus Thüringen erreichte das Ziel auf dem vierten Platz. Henkel gelang mit einem fehlerfreien Schießen der Sprung von Rang 20 nach dem Sprintrennen am Ende des Verfolgugnsrennens fast noch in die Medaillenränge zu gelangen.

Bei Miriam Gössner war es das dritte Schießen: vier Strafrunden waren es, die die DSV-Athletin am Ende eine bessere Platzierung verwehrten. Platz 7 für die Frau aus Oberbayern, die drei fehlerfreie Schießen in ihrem Weltcup-Rennen erreichen konnte.  Kathrin Hitzer erreichte am Ende des Verfolgungsrennens Platz 25 trotz zahlreicher Fehler im Schießen.

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Drittes Rennen, dritte Medaille in Russland für den DSV: Magdalena Neuner ist Weltmeisterin

Bereits ihren achten Weltmeistertitel feiern konnte die Wallgauerin Magdalena bei der Biathlon -Weltmeisterschaft in Chanty-Mansisk. Die oberbayerische Biathletin gewann das Sprint-Rennen über 7,5 Kilomtern vor der Finnin Kaisa Mäkäräinen. Trotz zweier Schießfehler lag Neuner am Ende 12 Sekunden vor ihren Gegnerinnen und nahm freudestrahlend ihre Goldmedaille in Empfang. Gastgeberland Russland erreichte hier einen vierten Rang mit Olga Saizewa. Die anderen deutschen Starter erreichten folgende Plätze: Miriam Gössner wurde 9., Andrea Henkel wurde 20., Kathrin Hitzer belegte Rang 27.

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Ab Kilometer 35 fighten 5 Nationen um den Sieg: Deutschland top dabei

Mit Franz Göhring war Deutschland wieder bei den besten Läufern mit dabei. Die DSV-Läufer, Italien, Norwegen,  Schweden und Finnland waren quasi zeitgleich vorne. Alles lief in der 4 x 10 Kilometer-Staffel der Männer am Holmenkollen in Oslo bei der Ski-Weltmeisterschaft der Nordischen auf einen Schlussspurt raus. Der deutsche Schlussläufer Tobias Angerer lag gut im Rennen, wobei der Langläufer aus dem Chiemgau bereits auf eine jahrelange Erfahrung zurück greifen kann.

Die Entscheidung fiel auf dem letzten Kilometer am Holmenkollen zwischen den fünf Top-Teams: der Bayer hielt dem Druck stand. 500 Meter vor Schluss blieben vier Teams übrig – einer davon das DSV-Team. Angerer setzt sich auf der Zielgeraden an die Spitze. Den Schlussanstieg geht es nach oben, Norwegen setzt zum Zielsprint an. Auf Rang zwei Schweden, der DSV gewinnt Bronze.

Vor Angerer liefen Jens Filbrich, Axel Teichmann und Franz Göhring, die für die gute Ausgangsbasis des DSV-Schlussläufers Angerer verantwortlich waren. Für Deutschland war dies die erste Staffel-WM-Medaille seit 1974 (DDR-Staffel).

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Magdalena Neuner überzeugt in der Mixed-Staffel: Deutschland gewinnt Silber

Russland hat sich bereits mit der ersten Läuferin aus dem Rennen um Gold geschossen. Deutschland dagegen mit Startläuferin Andrea Henkel, die in der Spitzengruppe liegend an Magdalena Neuner übergeben hatte, und der Wallgauerin Neuner konnten den beiden Herren Arnd Pfeiffer und Michael Greis bereits einen Vorsprung von über 30 Sekunden mit ins erste Weltmeisterschaftsrennen der Biathleten übergeben. Khanty Mansiysk in Russland ist dabei speziell für Magdalena Neuner ein gutes Pflaster gewesen. Denn die Biathletin konnte hier 2010 sowie in Östersund 2008 bei den jeweiligen Weltmeister-Titeln in der Mixed-Staffel dabei sein. Mit insgesamt zwei Nachladern (beide durch Andrea Henkel) konnten die Deutschen Damen dabei nicht nur in der Loipe sondern auch am Schießstand überzeugen. Gerade Magadalena Neuner, die voraussichtlich alle Rennen in Russland bestreiten wird, konnte sich hier sehr gut mit der Strecke vertraut machen. Am Streckenrand feuerten die Trainer Fritz Fischer und Rico Gross die deutschen Läufer an, während Mark Kirchner und Uwe Müssiggang am Schießstand die Aktiven beobachteten.

Arnd Pfeifer gegen Ole Einer Björndalen (bisher gewann der Norweger 34 Weltmeisterschafts-Medaillen): der Deutsche konnte mit 25 Sekunden vor dem Norweger und knapp einer Minute vor den Finnen ins Rennen gehen. Die mitfavorisierten gastgebenden Russen liegen beim Wechsel von den Damen auf die Herren bereits drei Minuten hinter den Deutschen. Das Team Österreich konnte mit 2,25 Minuten Rückstand und Platz 9 auf die Herren übergeben. Pfeiffer konnte sich bei seinem ersten Schießen fehlerfrei gegen den Norweger behaupten, der zweimal nachladen musste. Norwegens Spitzenläufer Ole Einer Björndalen konnte  auf die an der Spitze liegenden Deutschen keinen Boden gut machen, Finnland mit Pavel Puurunen liegt weiterhin mit klarem Rückstand von 1:31 Minuten auf Rang drei. Die Schlussläufer um Michael Greis müssen das Rennen letztlich entscheiden. Sein norwegischer Gegner wird Tarje Boe (derzeit Weltcup-Gesamtführender) sein. Schweden und Finnland haben zum jetzigen Zeitpunkt bereits einen Rückstand von 1,45 Minuten. Die beiden skandinavischen Länder kämpften in der Schlussrunde – gleichauf liegend – um die weiteren Medaillen. Die beiden Schlussläufer Boe (22 Jahre) und Greis (34 Jahre) lieferten sich ab dem Liegendschießen ein Kopf-an-Kopf-Rennen, bei dem der Jungstar Boe dem Allgäuer Greis durchaus einiges abverlangte. Um Rang drei geht es in der Renn-Endphase zwischen Schweden und Frankreich, die 1:30 hinter dem Spitzenduo liegen.

Ein Zwischenspurt Boes in der Zwischrunde sowie ein Stehendschießen mit einem Nachlader bescherte den Norwegern am Ende Platz eins, mit 24 Sekunden vor den deutschen Biathleten. Frankreich (+1:16 Minuten) konnte sich am Schießstand die Bronze-Medaillie sichern. Schweden und Italien mit Schlussläufer Lukas Hofer belegten die weiteren Plätze. Russland belegte am Ende etwas enttäuscht den 6. Rang (+3:08 Minuten) vor Österreich mit Christoph Sumann (+3:17) und Finnland.

 Ein Jahr vor der Weltmeisterschaft in Ruhpolding konnte das deutsche Biathlon-Mixed-Team damit eine Medaille gewinnen. Das Ziel für die Heim-WM 2012 in Oberbayern kann damit nur eine neuerliche Spitzenplatzierung sein.

Es zeigte sich, dass das deutsche Team bei diesem hochklassig besetzten Wettkampf gut aufgestellt war. Ingesamt waren 13 der 15 Top-Weltcup-Läuferinnen in der Mixed-Staffel aufgeboten. Eine der beiden nicht gestarteten war beispielsweise Miriam Gössner – bei ihr lag der Nicht-Start aber einfach daran, dass Deutschland nur mit zwei Startern dabei sein konnte.

Schon 2014 in Sotschi könnte der Wettbewerb der Mixedstaffel (Damen laufen 6 Kilometer, Herren 7,5 Kilometer) bereits ein olympischer Wettbewerb sein. Der Grund liegt darin, dass das Rennen sei den Zuschauern sehr populär ist und man damit hohe Einschaltquoten erzielen könne, erklärte eine Sprecherin des Weltverbandes IBU. Um den Wettbewerb einem letzten Check zu unterbreiten, war ein Vertreter des olympischen Komitees in Sibirien. Die Entscheidung für oder gegen eine olympische Mixedstaffel fällt voraussichtlich Anfang April.

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