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Juliane Döll – dreifache Europameisterin in Ridnaun

Schmalkalden ist der Geburtsort von Jule – wie die Biathletin Juliane Döll von Fans gerne genannt wird. Die Biathletin, von Beruf Polizeimeisterin bei der Bundespolizei, ist 24 Jahre alt. Im Weltcup konnte Döll bereits einiges an Erfahrung sammeln. Für die WM-Qualifikation reichte es trotzdem nicht, da die Teamdichte der deutschen Biathletinnen ziemlich dicht ist.
An der Biathlon-Europameisterschaft konnte die 24 Jahre alte, blonde Biathlethin aus Thürigen dann jedoch antreten und ihre Fertigkeiten zeigen – aufzeigen, was sie im laufen und schießen drauf hat. Und das ist eine ganze Menge. Denn klar überlegen gewann Döll alle drei Damenwettbewerbe. Den im Sprint (7,5 Kilometer), den im Einzel (15 Kilometer) und den in der Verfolgung. In der Staffel gewann Döll gemeinsam mit ihren Staffelkolleginnen die Bronze-Medaille.
Das Motto der Sportlerin vom WSV Oberhof 05: “Lach’, wenn’s zum weinen nicht reicht!” zeigt das Motto im Sport: Döll ist immer engagiert, gibt Vollgas, um schon bald in den A-Kader der Biathleten aufsteigen zu können. Als ihre Hobbies gibt die Thürigerin an, gerne Berglauf und Crosslauf zu betreiben. Als Ausgleich dazu ist Lesen und Geschichte angesagt.
Vor ihren drei Europameistertiteln in Ridnaun könnte Döll bereits eine Reihe von Erfolgen feiern. Bei der EM 2010 holte Döll bereits Gold mit der Biathlon-Staffel, 2009 im Einzel sowie Bronze mit der Staffel, 2008 Silber mit der Staffel. Auch im Juniorenbereich war Döll bereits erfolgreich und holte 2007 bei der Junioren-WM 2007 Gold mit der Staffel und Bronze in der Verfolgung. Dazu zählen einige Erfolge im Weltcup, in dem sie bereits einige Top 20 bzw. Top 15-Platzierungen erreichen konnte. Im Sommerbiathlon konnte Döll ebenfalls bereits Weltmeisterschaftsmedaillien gewinnen: 2009 gewann sie  Bronze im Cross-Sprint. 2007/2008 wurde Juliane Döll Gesamtsiegerin im Europacup. Dazu kamen auch einige Erfolge bei Deutschen Meisterschaften. 2006 gewann sie den Deutschlandpokal. Bei den Weltmeisterschaften wird sie aufgrund des großen Konkurrenzdrucks in Deutschland (Andrea Henkel, Magdalena Neuner, Miriam Gössner & Co.) nicht dabei sein.

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Verfolgungsrennen bei der EM in Ridnaun: Juliane Döll ist top

Nadine Horchler und Juliane Döll: zwei deutsche Biathlon-Starterinnen waren beim letzten Rennen der Europameisterschaft in Ridnaun (Südtirol / Italien) kaum zu bezwingen. Die weltcuperfahrene Juliane Döll gewann in Ridnaun die dritte Goldmedaille und sicherte sich damit die vierte Medaille in vier Rennen (drei Einzelrennen + Staffel-Bronze). Nadine Horchler gewann hier die Bronze-Medaille. Katharina Hildebrand erlief und erschoss sich den vierten Platz.

Damit erreichten die deutschen Biathletinnen ähnlich wie bei den Weltcup-Rennen ein perfektes Mannschaftsergebnis mit vier gestarteten Läuferinnen alle unter den besten zehn Läuferinnen.

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Ridnaun wird für Juliane Döll zur Gold-Region: Biathletin gewinnt zum zweiten Mal Gold

Juliane Döll ist Europameisterin sowohl über die Sprint-Strecke (7,5 Kilometer) als auch im Einzelrennen (15 Kilometer) geworden. Die Biathletin aus Oberhof holte über die kurze Distanz ihren zweiten Titel in Ridnaun (Südtirol). Trotz einer Strafrunde verwies die Weltcup-Erfahrene Döll ihre Konkurrentinnen Gabriela Soukalova  (Tschechien, +7,9 Sekunden) und Marine Bolliet (Frankreich, + 13,1 Sekunde) auf die Folgeplätze.

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Biathleten mit weiteren Medaillien

Gold und Bronze gab es für die Biathlon-Staffeln bei der Europameisterschaft in Ridnaun (Italien). Die deutsche Männerstaffel gewann in der Besetzung Robin Kiel, Erik Lesser, Benedikt Doll und Florian Graf über 4 x 7,5 Kilomter Gold vor Russland und Weißrussland. Trotz der sechs Nachlader von Doll lag das deutsche Quartett am Ende mit einem Vorsprung von 6,7 Sekunden an der Spitze des Feldes.

Die Frauen-Staffel holte über 4×6 Kilometer Bronze. Am Start waren hier Susann König, Nadine Horchler, Franziska Hildebrand und Juliane Döll. Siegreich war die Ukraine vor Italien.

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Biathlon-EM in Italien: Deutschland mit Gold im Einzel der Frauen

Erfahrungsgemäß ist die Europameisterschaft bei den Biathleten in Deutschland meist eine Angelegenheit der sog. Zweiten Garde. Dies soll dabei nicht abwertend gesehen werden, sondern vielmehr weiteren Athleten die Möglichkeit geben, Erfahrung auf internationalem Niveau sammeln zu können, um für zukünftige Auftritte im Weltcupteam gewappnet zu sein. Im Weltcup der DSV-Damen sind zwischen 7 und 10 deutsche Damen, die letztlich alle unter die Top 30 fahren können. Juliane Döll aus Oberhof hatte bereits bei einigen Weltcup-Auftritten unter Beweis gestellt, dass sie für höhere Aufgaben gut vorbereitet ist. Bei der derzeit stattfindenden Biathlon-Europameisterschaft in Ridnaun (Italien) gewann die 24 Jahre alte Biathletin im Einzelrennen über 15 Kilometer trotz eines Schießfehlers mit einem Vorsprung von 16,7 Sekunden die Goldmedaille. Silber ging an die Ukraine (Olena Pidhruschna), Bronze an Russland (Jekaterina Glasyrina). Döll gewann damit bereits den zweiten Titel bei einer Europameisterschaft im Einzel, da sie sich den Titel auch 2009 sichern konnte. Die deutschen Biathleten konnten in Ridnaun aber auch mit einem guten Mannschaftsergebnis glänzen, da auch Dölls Teamkolleginnen Nadine Horchler (Willingen), Franziska Hildebrand (Clausthal-Zellerfeld) und Susanne König (Scheibe-Alsbach) Platzierungen unter den besten Zehn erzielen konnten. Sie belegten die Plätze fünf, sieben und neun.

Die ersten Wettkämpfe der am Sonntag eröffneten Europameisterschaft waren die Einzelrennen bei Männern und Frauen. Am Donnerstag (24.02.2011) folgen die beiden Staffelrennen von Männern und Frauen, am Samstag (26.02.) folgt das Sprintrennen am Sonntag (27.02.2011) das Verfolgungsrennen jeweils bei Männern und Frauen.

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