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Gössner wird bei Langlauf-WM an den Start gehen
Im tschechischen Nove Mesto hat es für Miriam Gössner aus Garmisch Partenkirchen nicht gereicht mit einer Medaille. In den Einzelrennen sowie den Staffeln waren es vor allem verkorkste Schießen, die die junge Biathletin nicht an die Erfolge dieser Saison heran reichen ließen.
Ab Kilometer 35 fighten 5 Nationen um den Sieg: Deutschland top dabei
Mit Franz Göhring war Deutschland wieder bei den besten Läufern mit dabei. Die DSV-Läufer, Italien, Norwegen, Schweden und Finnland waren quasi zeitgleich vorne. Alles lief in der 4 x 10 Kilometer-Staffel der Männer am Holmenkollen in Oslo bei der Ski-Weltmeisterschaft der Nordischen auf einen Schlussspurt raus. Der deutsche Schlussläufer Tobias Angerer lag gut im Rennen, wobei der Langläufer aus dem Chiemgau bereits auf eine jahrelange Erfahrung zurück greifen kann.
Die Entscheidung fiel auf dem letzten Kilometer am Holmenkollen zwischen den fünf Top-Teams: der Bayer hielt dem Druck stand. 500 Meter vor Schluss blieben vier Teams übrig – einer davon das DSV-Team. Angerer setzt sich auf der Zielgeraden an die Spitze. Den Schlussanstieg geht es nach oben, Norwegen setzt zum Zielsprint an. Auf Rang zwei Schweden, der DSV gewinnt Bronze.
Vor Angerer liefen Jens Filbrich, Axel Teichmann und Franz Göhring, die für die gute Ausgangsbasis des DSV-Schlussläufers Angerer verantwortlich waren. Für Deutschland war dies die erste Staffel-WM-Medaille seit 1974 (DDR-Staffel).
Die Herren-Teams kämpfen in Oslo am Freitag zweimal um Medaillen
Die Langläufer über 4×10 Kilometer mit Jens Filbrich, Axel Teichmann, Franz Göhring und Tobias Angerer sowie die Nordischen Kombinierer (Springen + 4×10 Kilometer) kämpfen am Freitag um Edelmetall am Holmenkollen in Oslo bei der Ski-Weltmeisterschaft.
In der Nordischen Kombination haben Johannes Rydzek, Björn kircheisen, Tino Edelmann und Eric Frenzel am Vormittag bereits einen guten Grundstein beim Springen gelegt und liegen mit einem Rückstand von 32 Sekunden hinter Frankreich. Der Langlauf startet um 16 Uhr. Deutschland gilt in diesem Wettbewerb als einer der Top-Favoriten.
Die Landläufer liegen zur Hälfte des Wettbewerbes (Jens Filbrich, Axel Teichmann) aktuell auf dem siebten Rang – die Chancen auf eine Medaillie sind vorhanden. Deutschland kämpft mit Russland, Finnland, Italien und Japan, die innerhalb von 7 Sekunden liegen um Bronze. Das Führungsduo Norwegen und Schweden hat bereits einen Vorsprung von 20 Sekunden.
Weltmeisterschaft in Oslo: die Bilanz der Deutschen ist nicht schlecht
Der traditionelle Holmenkollen in Oslo ist Austragungsort der Nordischen-Ski-Weltmeisterschaft. Speziell die Kombinierer und die Skispringer überraschten dabei mit Leistungen, die man im Vorfeld so gar nicht unbedingt erwarten konnten. Die Kombination der Männer wurde durch einen Doppelsieg von Eric Frenzel und Tino Edelmann (Johannes Rydzek wird Vierter) gekrönt, Die Skispringer gewinnen im Team Bronze, auch die Kombinierer holen fleißig Medaillen im Team. Das aktuelle Highlight war am Mittwoch die Plätze zwei und drei von Johannes Rydzek und Eric Frenzel in der Kombination von der Großschanze.
Nach 15 von 21 Entscheidungen hat das DSV-Team bereits sechsmal Edelmetall gewinnen können: 1 x Gold, 3 x Silber, 2 x Bronze. Klar führend in dieser Wertung sind die Gastgeber aus Norwegen (5, 4, 4), vor Österreich (4, 1, 1) und Schweden (1, 3, 2). Danach folgt bereits das DSV-Team.
Ausstehend sind noch das Skispringen (Großschanze), das Teamspringen der Kombinierer (Großschanze), die Langlaufstaffel der Männer, der Massenstart der Langläuferinnen und Langläufer sowie das Skispringen (Teamwettbewerb von der Großschanze).
Deutsche Langlauf-Damen in der Staffel immer mit einer Überraschung … Am Holmenkollen mit Rang 5 bei einem klaren Norwegischen Sieg
Seit 2005 haben die deutschen Langlauf-Damen, trainiert von Jochen Behle, in der 4×5-Kilometer-Staffel immer eine Medaille gewinne zu können. Dabei konnte man den kompletten Medaillensatz aus Gold, Silber und Bronze gewinnen. Jeweils zwei Läuferinnen im klassischen und zwei im freien Stil sollen dafür sorgen, das am Ende eine Nation vorne liegt.
Klar favorisiert waren die zuletzt bei Weltmeisterschaften und olympischen Spielen immer siegreichen Norwegerinnen um Marit Björgen, die auch bei ihrer Heim-Weltmeisterschaft am Holmenkollen in Oslo Gold gewinnen möchten. Für das deutsche Team waren in der klassischen Disziplin Startläuferin Stefanie Böhler und Kathrin Zeller am Start. Böhler übergab mit einem Rückstand von 33 Sekunden auf Rang sechs liegend an die Klassik-Kollegin Zeller. Norwegen als Favorit lag in der Zwischenwertung auch nur auf Rang 3.
Über die ersten 10 Kilometer haben die deutschen Damen gekämpft und konnten auf Rang 6 mit einem Zeitrückstand von 43 Sekunden Sekunden auf Norwegen an die Freistilspezialistinnen übergeben. Nach dem Klassikteil lagen die drei nordischen Langlaufnationen Schweden, Finnland an der Spitze des Feldes, dahinter folgten Polen, Slowenen und Deutschland. Die drei ersten Teams sind ebenso knapp zusammen wie die Teams auf den Plätzen 4 bis 6.
Die Aufgabenstellung für Evi Sachenbacher-Stehle lautete, ihr Rennen zu machen, da man laut Bundestrainer Jochen Behle nichts zu verlieren habe. In der ersten Hälfte ihres Rennens gelang es Sachenbacher-Stehle, bereits zwei Plätze gut zu machen und den Rückstand auf die drittplatzierten Schwedinnen auf 20 Sekunden reduzieren. Man merkte der Läuferin aus Reit im Winkel an, das sie alles gibt, um ihre Schlussläuferin Nicole Fessel aus Annaweiler, für den SC Oberstdorf startend, in eine gute Ausgangsposition zu bringen.
Die Schlussläuferinnen gingen in folgender Reihenfolge ins Rennen: Norwegen mit Marit Björgen lag hier bereits vor Schweden und Finnland (+ 35 Sekunden) und Deutschland (+ 1:08 Minuten). Der Rückstand für Fessel auf eine Medaille ist damit eine halbe Minute, insbesondere da Schweden mit Charlotte Kalla um Edelmetall kämpft. Italien liegt knapp hinter den Deutschen Team. Schlussläuferin Ariana Follis gegen Nicole Fessel: am Ende lag Italien vor Deutschland.
Bereits seit 1999 ist Evi Sachenbacher-Stehle bei allen deutschen Erfolgen in der Staffel mit beteiligt – teilweise als Schlussläuferin machte sie mit gekonnten Schluss-Spurts den Sack im Rennen zu. Für Marit Björgen war dies die 4 Goldmedaille in Oslo. Das Staffelrennen war auch für die Zuschauer und Medienbericherstatter ein absolutes Highligt. Zuschauer waren bereit, bis zu 1000 Euro für eine Eintrittskarte – speziell für das Herren-Staffelrennen – zu bekommen. Die Norweger hoffen hier insbesondere im Herrenteam auf den erfolgreichen Lokalmatador Petter Northug, der jedoch leicht erkältet ist.







