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Nach Südafrika 2010 folgt 2014 Brasilien als WM-Austragungsort im Fußball
Die Fußball-Weltmeisterschaft 2014 wird in Brasilien stattfinden. Die Baumaßnahmen und Planungen im Land des vielfachen Fußball-Weltmeisters Brasilien sind dabei in vollem Gange. Lt. Regierungsaussagen sieht es auch mit dem Zeitplan der Baumaßnahmen gut aus. Ein Beispiel hierfür ist der Erweiterungsbau an den zentralen Flughafen. Die Projekte lägen im angemessenen Zeitplan, erklärte Wagner Bittencourt, Minister für Zivilluftfahrt. Bittencourt reagierte damit ausf Aussagen des Institutes für angewandte Wirtschaftsforschung (IPEA), die davon ausgehen, das 9 der 13 Flughäfen bis zum WM-Anpfiff nicht fertig gestellt werden könnten.
Ehe Brasilien 2014 als WM-Gastgeber loslegt, kann Deutschland in diesem Sommer bei der Frauen-Fußball-Weltmeisterschaft noch einmal zeigen, das man als Gastgeber von Großereignissen sehr gut geeignet ist. Eine vorhandene Infrastruktur sowie gut ausgebaute Stadien sowohl für Fußball, Handball sowie die verschiedensten Wintersportarten wie Eisschnelllauf, Biathlon, Bob, Rodeln, Skeleton, Skispringen, Langlauf und Ski Alpin lassen Deutschland immer wieder zum Gastgeber zahlreicher internationaler Titelkämpfe werden.
Der Holmenkollen das Highlight der Winterspiele: am Abschlusstag 150.000 Zuschauer bei den Wettbewerben
Prinz Hakan eröffnete das finale Rennen bei der Ski-Weltmeisterschaft am Holmenkollen in Oslo. Der norwegische Kronprinz konnte damit live erleben, wie die Langläufer das 50 Kilometer-Rennen starteten. Aus deutscher Sicht war u.a. Tobias Angerer mit dabei. An der Strecke bzw. im Skistadion waren lt. Tourismusverband in Oslo 150.000 Zuschauer, abends zuvor bei der Siegerehrung waren ebenfalls um di 100.000 Fans da, um die Sportlerinnen anzufeuern. Und die boten den Fans auch etwas ungewöhnliches: statt im Ski-Anzug im Abendkleid präsentierten sich die Norwegerinnen um Marit Björgen und Weltmeiterin Therese Johaug.
Favorit des Rennens ist der Norweger Petter Northug, Neben Tobias Angerer sind über die Marathon-Strecke der Langläufer Tom Reichelt und tim Tscharnke. Insgesamt starteten über 80 Läufer das Freistil-Rennen.
Im Medaillen-Spiegel lag am Ende Norwegen vorne – konnte in der Gesamtheit deutlich mehr Medaillen gewinne als die Österreicher. Schweden und Deutschland folgten in der Madaillenwertung der Ski-WM in Oslo auf den folgenden Plätzen.
Die Herren-Teams kämpfen in Oslo am Freitag zweimal um Medaillen
Die Langläufer über 4×10 Kilometer mit Jens Filbrich, Axel Teichmann, Franz Göhring und Tobias Angerer sowie die Nordischen Kombinierer (Springen + 4×10 Kilometer) kämpfen am Freitag um Edelmetall am Holmenkollen in Oslo bei der Ski-Weltmeisterschaft.
In der Nordischen Kombination haben Johannes Rydzek, Björn kircheisen, Tino Edelmann und Eric Frenzel am Vormittag bereits einen guten Grundstein beim Springen gelegt und liegen mit einem Rückstand von 32 Sekunden hinter Frankreich. Der Langlauf startet um 16 Uhr. Deutschland gilt in diesem Wettbewerb als einer der Top-Favoriten.
Die Landläufer liegen zur Hälfte des Wettbewerbes (Jens Filbrich, Axel Teichmann) aktuell auf dem siebten Rang – die Chancen auf eine Medaillie sind vorhanden. Deutschland kämpft mit Russland, Finnland, Italien und Japan, die innerhalb von 7 Sekunden liegen um Bronze. Das Führungsduo Norwegen und Schweden hat bereits einen Vorsprung von 20 Sekunden.
Weltmeisterschaft in Oslo: die Bilanz der Deutschen ist nicht schlecht
Der traditionelle Holmenkollen in Oslo ist Austragungsort der Nordischen-Ski-Weltmeisterschaft. Speziell die Kombinierer und die Skispringer überraschten dabei mit Leistungen, die man im Vorfeld so gar nicht unbedingt erwarten konnten. Die Kombination der Männer wurde durch einen Doppelsieg von Eric Frenzel und Tino Edelmann (Johannes Rydzek wird Vierter) gekrönt, Die Skispringer gewinnen im Team Bronze, auch die Kombinierer holen fleißig Medaillen im Team. Das aktuelle Highlight war am Mittwoch die Plätze zwei und drei von Johannes Rydzek und Eric Frenzel in der Kombination von der Großschanze.
Nach 15 von 21 Entscheidungen hat das DSV-Team bereits sechsmal Edelmetall gewinnen können: 1 x Gold, 3 x Silber, 2 x Bronze. Klar führend in dieser Wertung sind die Gastgeber aus Norwegen (5, 4, 4), vor Österreich (4, 1, 1) und Schweden (1, 3, 2). Danach folgt bereits das DSV-Team.
Ausstehend sind noch das Skispringen (Großschanze), das Teamspringen der Kombinierer (Großschanze), die Langlaufstaffel der Männer, der Massenstart der Langläuferinnen und Langläufer sowie das Skispringen (Teamwettbewerb von der Großschanze).
Deutsche Langlauf-Damen in der Staffel immer mit einer Überraschung … Am Holmenkollen mit Rang 5 bei einem klaren Norwegischen Sieg
Seit 2005 haben die deutschen Langlauf-Damen, trainiert von Jochen Behle, in der 4×5-Kilometer-Staffel immer eine Medaille gewinne zu können. Dabei konnte man den kompletten Medaillensatz aus Gold, Silber und Bronze gewinnen. Jeweils zwei Läuferinnen im klassischen und zwei im freien Stil sollen dafür sorgen, das am Ende eine Nation vorne liegt.
Klar favorisiert waren die zuletzt bei Weltmeisterschaften und olympischen Spielen immer siegreichen Norwegerinnen um Marit Björgen, die auch bei ihrer Heim-Weltmeisterschaft am Holmenkollen in Oslo Gold gewinnen möchten. Für das deutsche Team waren in der klassischen Disziplin Startläuferin Stefanie Böhler und Kathrin Zeller am Start. Böhler übergab mit einem Rückstand von 33 Sekunden auf Rang sechs liegend an die Klassik-Kollegin Zeller. Norwegen als Favorit lag in der Zwischenwertung auch nur auf Rang 3.
Über die ersten 10 Kilometer haben die deutschen Damen gekämpft und konnten auf Rang 6 mit einem Zeitrückstand von 43 Sekunden Sekunden auf Norwegen an die Freistilspezialistinnen übergeben. Nach dem Klassikteil lagen die drei nordischen Langlaufnationen Schweden, Finnland an der Spitze des Feldes, dahinter folgten Polen, Slowenen und Deutschland. Die drei ersten Teams sind ebenso knapp zusammen wie die Teams auf den Plätzen 4 bis 6.
Die Aufgabenstellung für Evi Sachenbacher-Stehle lautete, ihr Rennen zu machen, da man laut Bundestrainer Jochen Behle nichts zu verlieren habe. In der ersten Hälfte ihres Rennens gelang es Sachenbacher-Stehle, bereits zwei Plätze gut zu machen und den Rückstand auf die drittplatzierten Schwedinnen auf 20 Sekunden reduzieren. Man merkte der Läuferin aus Reit im Winkel an, das sie alles gibt, um ihre Schlussläuferin Nicole Fessel aus Annaweiler, für den SC Oberstdorf startend, in eine gute Ausgangsposition zu bringen.
Die Schlussläuferinnen gingen in folgender Reihenfolge ins Rennen: Norwegen mit Marit Björgen lag hier bereits vor Schweden und Finnland (+ 35 Sekunden) und Deutschland (+ 1:08 Minuten). Der Rückstand für Fessel auf eine Medaille ist damit eine halbe Minute, insbesondere da Schweden mit Charlotte Kalla um Edelmetall kämpft. Italien liegt knapp hinter den Deutschen Team. Schlussläuferin Ariana Follis gegen Nicole Fessel: am Ende lag Italien vor Deutschland.
Bereits seit 1999 ist Evi Sachenbacher-Stehle bei allen deutschen Erfolgen in der Staffel mit beteiligt – teilweise als Schlussläuferin machte sie mit gekonnten Schluss-Spurts den Sack im Rennen zu. Für Marit Björgen war dies die 4 Goldmedaille in Oslo. Das Staffelrennen war auch für die Zuschauer und Medienbericherstatter ein absolutes Highligt. Zuschauer waren bereit, bis zu 1000 Euro für eine Eintrittskarte – speziell für das Herren-Staffelrennen – zu bekommen. Die Norweger hoffen hier insbesondere im Herrenteam auf den erfolgreichen Lokalmatador Petter Northug, der jedoch leicht erkältet ist.






