Tag Archives: Oslo

Tora Berger triumphiert auch im Massenstart von Oslo

Tora Berger die Dritte – die Norwegerin konnte auch das abschließende Massenstart-Rennen beim Weltcup in Oslo gewinnen. Dieses Rennen war jedoch bis einige hundert Meter vor Schluss spannend. Anastasia Kuzmina konnte der Norwegerin einige Zeit lang Paroli bieten. Damit entschied Tora Berger bereits vorzeitig den Gesamt-Weltcup für sich.

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Biathletin Laura Dahlmeier mit perfektem Einstiegswochenende in Oslo und zweiter Top-Ten-Platzierung

Erneut Tora Berger (Norwegen) war beim Weltcup-Verfolgungsrennen von Oslo die Siegerin. Die in dieser Saison überlegene Norwegerin siegte vor der Französin Marie Dorin Haber mit einem Vorsprung von über 30 Sekunden.

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Allgäuerin Nicole Fessel bei Norweger-Festival vor 100.000 Zuschauern 7. über 30 Kilometer bei der Weltmeisterschaft

“Das war der Wahnsinn”, beschreibt Nicole Fessel aus dem Allgäu, die mit dem 7. Rang beim 30-Kilometer-Weltmeisterschaftsrennen in Oslo am Holmenkollen ihr bestes Einzelresultat bei einer Weltmeisterschaft feiern konnte. Die Sportlerin genoss merklich den Zieleinlauf vor über 100.000 Zuschauern, die als langlaufbegeistertes und fachkundiges Publikum gelten und keieswegs nur ihre Landsleute anfeuern. Allerdings hatten sie bei diesem Rennen einiges zu feiern. Die Plätze 1, 2, 5 und gingen an die Skandinavierinnen. Siegerin wurde ein wenig überraschend die junge Norwegerin T. Johaug vor der Favoritin und mehrfachen Weltmeisterin Marit Björgen. Justina Kowalczyk aus Polen holte den dritten Rang vor Charlotte Kalla (Schweden), Kristin Steira und Vibeke Skofterud (beide Norwegen). Dahinter folgte bereits Nicole Fessel, die einen Rückstand von etwas mehr als drei Minuten auf die Siegerin hatte. Auf Bronze waren es ‘nur’ 1 Minute und 30 Sekunden.
Kathrin Zeller wurde 12., Evi Sachenbacher-Stehle kam auf Rang 13.

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Deutsche Kombinierer holen erneut eine Medaille bei der Weltmeisterschaft am Holmenkollen

Das mögliche Ende der Ära Herrmann Weinbuch als Bundestrainer der Nordischen Kombinierer wurde mit einer erneuten Kombinierer gekrönt. Tino Edelmann, Johannes Rydzek, Björn Kircheisen und Eric Frenzel startetn hinter den Franzosen liegend auf Platz zwei auf die Langlauf-Strecke und lieferten sich im Wettkampf einen spannenden Zweikampf mit den Österreichern um Felix Gottwald. Frenzel gegen Gottwald: der DSV-Starter konnte sich gegen den Laufstar aus Österreich behaupten, der lediglich ein paar Meter zwischen sich und den Deutschen legen konnte. Insgesamt war die Differenz 1,5 Sekunden. Die Norweger übernahmen auf Rang drei liegend mit einem Rückstand von knapp 30 Sekunden. Magnus Moen (Norwegen) gegen Mario Stecher (Österreich) und Tino Edelmann (Deutschland): die drei Schlussläufer konnten für ihre jeweiligen Mannschaften versuchen, das Optimum heraus zu holen.

Tino Edelmann lieferte sich mit Stecher einen spannenden Zweikampf, bei dem der Deutsche die Spitzenposition übernommen hatte. Norwegen – das war klar – wird im Schlussspurt keine Rolle mehr spielen. Moen konnte die Schlussphase des Rennens eig. relativ entspannt angehen, da die viertplatzierten Franzosen mit einem entsprechenden Abstand hinter ihm lag. Am Ende gab es ein Fotofinish zwischen Stecher und Edelmann. In der Endwertung ergab sich folgendes Medaillenbild:

1. Österreich
2. Deutschland
3. Norwegen

Die Skispitze Stechers war minimal vor der Edelmanns im Ziel.

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Ab Kilometer 35 fighten 5 Nationen um den Sieg: Deutschland top dabei

Mit Franz Göhring war Deutschland wieder bei den besten Läufern mit dabei. Die DSV-Läufer, Italien, Norwegen,  Schweden und Finnland waren quasi zeitgleich vorne. Alles lief in der 4 x 10 Kilometer-Staffel der Männer am Holmenkollen in Oslo bei der Ski-Weltmeisterschaft der Nordischen auf einen Schlussspurt raus. Der deutsche Schlussläufer Tobias Angerer lag gut im Rennen, wobei der Langläufer aus dem Chiemgau bereits auf eine jahrelange Erfahrung zurück greifen kann.

Die Entscheidung fiel auf dem letzten Kilometer am Holmenkollen zwischen den fünf Top-Teams: der Bayer hielt dem Druck stand. 500 Meter vor Schluss blieben vier Teams übrig – einer davon das DSV-Team. Angerer setzt sich auf der Zielgeraden an die Spitze. Den Schlussanstieg geht es nach oben, Norwegen setzt zum Zielsprint an. Auf Rang zwei Schweden, der DSV gewinnt Bronze.

Vor Angerer liefen Jens Filbrich, Axel Teichmann und Franz Göhring, die für die gute Ausgangsbasis des DSV-Schlussläufers Angerer verantwortlich waren. Für Deutschland war dies die erste Staffel-WM-Medaille seit 1974 (DDR-Staffel).

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