Tag Archives: Viktoria Rebensburg

Der Tegernsee ist groß im Bild: Viktoria Rebensburg beim Riesenslalom in Spindlermühle top

In Spindlermühle (Tschechien) findet der vorletzte Riesenslalom der Saison statt. Tessa Worley und Viktoria Rebensburg (21 Jahre) kämpfen im Disziplin-Weltcup um den Sieg und damit die Nachfolge von Kathrin Hölzl, die hier Titelverteidigerin ist. Lena Dürr, Maria Riesch, Lindsay Vonn, Tina Maze und Viktoria Rebensburg waren daher im zweiten Durchgang Namen, die die deutschen Skifans interessierten. Die Slowenin Maze beispielsweise ist dritte im Gesamtweltcup und jederzeit in der Lage, einen zweiten Durchgang so zu fahren, dass ein Sieg möglich ist.

Kurz zur Ausgangssituation im Riesenslalom: Vor dem Rennen in Spindlermühle führt Tessa Worley führt mit 23 Punkten Vorsprung vor Viktoria Rebensburg. Vor dem zweiten Durchgang ist klar: Worley kann in diesem Rennen keine Punkte machen, Rebensburg liegt auf dem ersten Zwischenrang.

Kurz zum Rennverlauf: Lena Dürr aus Germerin war die erste der drei DSV-Läuferinnen, die als 23. des ersten Durchgangs an den Start ging, die gute Piste jedoch nicht zu 100 % ausnutzen konnte.  Für Dürr geht es in diesem Rennen um die Qualifikation für das Weltcup-Finale im Riesenslalom, an dem die besten 25 der Disziplin-Wertung teilnehmen dürfen. Veronika Staber (Samerberg) hatte sich im übrigen nicht für den zweiten Durchgang qualifizieren können.

Die Milka-Girls Michaela Kirchgasser, Tina Maze und Maria Riesch waren ebenfalls im zweiten Durchgang in Tschechien mit dabei. Kirchgasser (Österreich) machte den Auftakt der drei Skifahrerinnen und erreichte eine Zeit von 2:17,60 Minuten. Die Österreicherin erreichte am Ende eine Top-Ten-Platzierung. Die Garmisch-Partenkirchenerin Maria Riesch – Zehnte nach dem ersten Durchgang – versuchte zu attakieren und sich noch weiter nach vorne zu schieben. Ein Fehler im oberen Streckenabschnitt war quasi das Aus für Riesch, die damit ‘nur’ noch am Ende des Feldes in Spindlermühle zu finden war. Lindsay Vonn legte eine Top-Zeit hin, so dass sich der Rückstand der US-Amerikanerin im Gesamt-Weltcup Vonn’s deutlich geringer wurde: Nur noch 38 Punkten hinter Riesch. Am Ende war erneut Tina Maze (Slowenien) die schnellste der fünf Milka-Girls. Die Slowenin (Vierte nach dem ersten Durchgang) wurde mit einer Zeit von 1 16,76.

Endstand / Riesenslalom in Spindlermühle

1. Viktoria Rebensburg  1:15,22 Minuten
2. Denise Karbone 1:16,48 Minuten
3. Lindsay Vonn 2:16,67 Minuten

22. Lena Dürr 2:18,83 Minuten
29. Maria Riesch 2:21,65 Minuten

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Ross, Maze und Rebensburg: das Rennen der Hundertstelsekunden

Die Amerikanerin Laurenne Ross führt das Rennen in Tarvisio im SuperG an. Die aus Kreuth stammende DSV-Läuferin Viktoria Rebensburg geht ins Rennen. Ihr Ziel in dieser Saison ist ganz klar der Riesenslalom-Weltcup. Trotzdem hat die bayerische Skisportlerin in den vergangenen Wochen und Monaten gerade im Super G sehr gute Erfolge feiern können. Ein größerer Fehler im oberen Streckenabschnitt war es, der die Bayerin zurück warf. Am Ende war es ein Wimpernschlag, den die Amerikanerin schneller war, als Viktoria Rebensburg. 0:00,11 Minuten. Tina Maze aus Slowenien – in den letzten Rennen seit der Weltmeisterschaft in Garmisch Partenkirchen, bei der sie auch Weltmeisterin wurde, schob sich genau zwischen die Amerikanerin und die Deutsche. Maze ist derzeit in Topform: ein guter Indikator für die tolle Leistung der Riesenslalom-Olympiasiegerin Rebensburg.

Die Top-Läuferin im Super-G in dieser Saison war jedoch Lindsay Vonn, die von den bisherigen 5 Rennen drei gewann und bei den anderen beiden Zweite wurde. Auch in Italien legte Vonn wieder eine Spitzenzeit vor, lag 7 Zehntel vor der Konkurrenz. Die Konkurrentinen – mit Ausnahme der Zweitplazierten Amerikanerin Julia Mancuso – Ross, Rebensburg, Maze, die Österreicherin Elisabeth Görgl und die Schwedin Anja Pärson lagen alle innerhalb von Hundertstelsekunden. Maria Riesch aus Garmisch-Partenkirchen platziere sich knapp vor dem Pulk der Konkurrentinnen auf dem dritten Rang. Damit gewinnt Vonn auch den dritten Weltcup (Abfahrt, Super G und Kombination) bzw. macht im Gesamtweltcup weitere Punkte gegenüber Riesch gut. Die Entscheidung hierüber fällt beim Weltcup-Finale in Lenzerheide in der Schweiz. Darüber hinaus kann Riesch bei den beiden technischen Rennen (Slalom, Riesenslalom) Mitte der Woche gegen Vonn ein paar Punkte heraus holen.

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Neureuther auf Platz 2, Riesch Dritte

Knapp lag Felix Neureuther am Ende hinter Super-G-Weltmeister Christof Innerhofer aus Südtirol. Der Ski-Rennläufer aus Garmisch-Partenkirchen belegte am Ende des aus Super G und Slalom bestehenden Rennens im bulgarischen Bansko den zweiten Rang. Eine Hundertstel Sekunde war es, die Neureuther zum Sieg fehlte, obwohl er noch bei der letzten Zwischenzeit im Super G sechs Zehntel vor dem Italiener lag. Nur der – als ausgewiesener Speed-Spezialist – legte einen famosen Super G hin. Der nach dem Slalom führende Franzose Jean Baptist Grange schied im Super G-Teil des Kombinationsrennens aus.

Lindsay Vonn vor Tina Maze (Slowenien) und Maria Riesch: das war das Ergebnis des Abfahrtsrennens in Are in Schweden. Die US-Amerikanerin Vonn sowie die Drittplatzierte Riesch lagen gerade einmal 0,21 Sekunden auseinander. Die aus der Tegernsee-Region in Oberbayern stammende Viktoria Rebensburg konnte Rang 6 in diesem Rennen erreichen. Anja Pärson  aus Schweden – im Training noch Bestzeit gefahren – schied ebenso aus, wie die Abfahrtsweltmeisterin aus Österreich Elisabeth Görgl.

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Ski-Weltmeisterschaften in Garmisch-Partenkirchen als Festspiele für Österreich

Österreich hat bei den Ski-Weltmeisterschaften im Werdenfelser Land (7.-20.02.2011) vier mal Gold gewonnen. Die Titel wurden allesamt von den Ski-Rennläuferinnen gewonnen. Elisabeth Görgl siegte sowohl im Super G als auch in der Abfahrt, Anna Fenninger gewann Gold in der Super-Kombination, Marlies Schild im Slalom. Das favorisierte ÖSV-Team holte darüber hinaus Silber im Team-Wettbewerb. U.a. mit diesen Medaillien gelang es Österreich, den Medaillien-Spiegel dieser Weltmeisterschaft für sich zu behaupten. In der ewigen Medaillienliste aller Weltmeisterschaften konnten die Österreicher ihre Vormachtstellung weiter ausbauen, hier gefolgt von der Schweiz und Frankreich.

Gastgeber Deutschland konnte bei der WM im Werdenfelser Land zweimal den dritten Rang belegen – zweimal durch die Garmisch-Partenkirchenerin Maria Riesch (Abfahrt, Super G). Die Titelverteidigerin Kathrin Hölzl aus Bischofswiesen musste gesundheitsbedingt passen, Olympiasiegerin Viktoria Rebensburg konnte lediglich Platz sechs erreichen.

Neben Liz Görgl waren es vor allem Christof Innerhofer (Italien) und Philipp Schörghofer (Österreich), die die Herzen der Zuschauer begeistern und Erobern konnten. Die deutschen Aktiven um die beiden Riesch-Schwestern Susanne und Maria, Lena und Katharina Dürr, Kathrin Hölzl, Viktoria Rebensburg, Felix Neureuther und Fritz Dopfer konnte das gesteckte Medaillienziel nicht erreichen. Teilweise scheiterten die Aktiven sicherlich auch an den eigenen Nerven.

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Ski-Weltmeisterschaft – Ein Tagebuch von der Weltmeisterschaft

Die Ski-Weltmeisterschaft fand 2011 im Werdenfelser Land statt. Die Pisten von Garmisch-Partenkirchen waren Austragungsort der internationalen Titelkämpfe. Im Vorfeld galten die beiden Lokalhelden Maria Riesch und Felix Neureuther für viele als Mitfavoriten. Wie die WM verlaufen ist, wer wie abgeschnitten hat, vor allem aber, was rund um die Weltmeisterschaft passiert und aufgefallen ist, finden sie im Online-Book http://info.kom-kom.info – dem Vorläufer dieser Seite.

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